Was ist WEB 2.0

WEB 2.0 ist in aller Munde. Was steckt dahinter? Steckt überhaupt etwas dahinter? Eine neue Technologie ist es jedenfalls nicht. Vielmehr eine Kombination bereits vorhandener Techniken mit dem Ziel, intuitivere und flexiblere Anwendungen im Internet zu realisieren.

Tatsächlich scheint es tatsächlich so zu sein, als wäre WEB 2.0 eine Schöpfung der Marketingabteilung. Etwas wirklich neues läßt sich auch bei genauerer Recherche nicht entdecken. Die Innovation, sofern man davon sprechen kann liegt einfach darin, bereits vorhandene Techniken - Technologie wäre einfach zu viel - so zu kombinieren, dass man auch im Web Browser ein Look & Feel wie in einem FAT-Client erzielt.

Ganz einfach ist das allerdings nicht, denn hinter den Wörtchen Kombination und Look & Feel verbergen sich in der Tat Komplexität und Vielfalt.

  • Komplexität

Das dynamische Nachladen von Inhalten bedeutet den Einsatz von Java-Scripts (AJAX) auf dem Client, um beispielsweise beim Erweitern eines Elements dessen Inhalt erst dann nachzuladen, wenn er wirklich gebraucht wird. Insbesondere bei komplexen Seiten wirkt sich das, auch bei hoher Bandbreite, auf die Performance aus.

  • Look & Feel

Mit der Anwendung von CSS können auch Webseiten wirklich ansprechend gestaltet werden. Mit der Vielfalt der Möglichkeiten, übertreffen gut designte Webseiten sogar das Aussehen von Rich Clients. Die Tücke steckt hier in der Kombination mit der Vielfalt der Browser. Nicht nur horizontal, also über die verschiedenen Hersteller hinweg, sondern auch vertikal über die Versionen des einzelnen Herstellers hinweg verhalten sich Browser nicht immer W3C-konform.

Fazit

WEB 2.0 ist der wirklich gut- und ernstgemeinte Versuch, Anwendungen im Internet so zu gestalten, dass sie sowohl hinsichtlich Performance als auch Aussehen den gestiegenen Anforderungen einer grafischen Benutzer-oberfläche genügen. Immerhin wirkt sich die konsequente Anwendung dessen, was machbar ist sehr positiv aus und erhöht die Akzeptanz von Web-Anwendungen ungemein.

Mit der Angabe der Versionsnummer 2.0 wird allerdings suggeriert, dass es sich hier um etwas ganz neues handelt. Und das stimmt halt einfach nicht. Ob man das nun gut findet oder eher anmaßend muss jeder für sich entscheiden.

Wir sehen die positiven Ansätze und unterstützen WEB 2.0 natürlich auch durch die Verwendung in unseren eigenen Anwendungen.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie bei Google. Das Thema wird im Grundtenor zwar eher positiv aber doch kontrovers diskutiert. Eine positive Darstellung finden Sie im Artikel von Tim O'Reilly, der als einer der Schöpfer des Begriffs gilt. Die kontroverse Diskussion dazu gibt es bei Wikipedia


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